{"id":78,"date":"2006-04-21T13:23:17","date_gmt":"2006-04-21T11:23:17","guid":{"rendered":"https:\/\/gemeinnuetzige-gesellschaft-der-bezirke-zuerich-und-dietikon.ch\/ggbzd\/?p=78"},"modified":"2021-10-31T15:02:00","modified_gmt":"2021-10-31T14:02:00","slug":"2005-im-wandel-und-jahresrechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gemeinnuetzige-gesellschaft-der-bezirke-zuerich-und-dietikon.ch\/ggbzd\/2005-im-wandel-und-jahresrechnung\/","title":{"rendered":"2005 Im Wandel und Jahresrechnung"},"content":{"rendered":"\n<h2>Im Wandel<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor genau 100 Jahren wurde unserer Gesellschaft ein Betrag von Fr. 2&#8217;755 (nach heutigem Geldwert wohl etwa Fr. 50&#8217;000 bis 100&#8217;000) \u00fcbergeben, um eine Stipendienkasse f\u00fcr junge Talente zu \u00e4ufnen. Das war der Anfang des Stipendienwesens, das heute die zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1927 und 1933 kamen zwei grosse Legate hinzu, der Anna-Karoline Farner-Fonds mit Fr. 40&#8217;000 und der Berta Reiser-Fonds mit Fr. 500&#8217;000. Im Jahr 1985 wurde unsere Gesellschaft mit dem Emil &amp; Gertrud Meili-Fonds im Wert von Fr. 297&#8217;725 beschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Gesellschaft spricht heute Stipendien dort, wo kantonale Stipendien wegen besonderen Verh\u00e4ltnissen nicht, oder nicht mehr erh\u00e4ltlich sind. Zwei Beispiele m\u00f6gen dies illustrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein junger Mann entschliesst sich nach der Sekundarschule zu einer Berufslehre. Er schliesst diese erfolgreich ab. Im Laufe dieser Lehre \u00abhat er den Knopf aufgetan\u00bb. Er holt die Maturit\u00e4t nach und m\u00f6chte studieren. Die Eltern offerieren ihm einen monatlichen Beitrag, im Rahmen dessen, was ihnen m\u00f6glich erscheint. Er selber erbringt eine ordentliche Eigenleistung durch Teilzeitarbeit. Doch es bleibt ein Fehlbetrag. H\u00e4tte dieser junge Mann die Mittelschule besucht, m\u00fcssten seine Eltern die vollen Kosten seines Studiums finanzieren, denn die Maturit\u00e4t ist keine Erstausbildung. Die abgeschlossene Berufslehre aber ist dies. Ein Elternbeitrag zu einem Studium als Zweitausbildung ist absolut freiwillig. Unsere Gesellschaft honoriert die Anstrengungen dieses Mannes, aus seinen F\u00e4higkeiten und Begabungen das Beste zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Frau hatte ihr Studium als Werkstudentin konzipiert. Das bedeutete halbzeitliche Berufst\u00e4tigkeit, um den Lebensunterhalt sicherzustellen, aber auch halbzeitliches Studium. Gegen Ende des Studiums wurde ein Auslandaufenthalt n\u00f6tig und es begannen die Vorbereitungen auf die Abschlusspr\u00fcfung. In dieser Phase hat unsere Gesellschaft die fehlenden Einnahmen mit einem Stipendium gedeckt. Eine \u00fcberaus erfolgreiche Pr\u00fcfung und ein sehr herzlicher Dank dieser Frau haben uns sehr gefreut.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Gesellschaft \u00fcbernimmt den ganzen Fehlbetrag einer Ausbildung. Gute Leistungen vorausgesetzt, finanzieren wir bis zum Ende einer Ausbildung. Pro Person sprechen wir im Laufe dieser Ausbildung eine betr\u00e4chtliche Summe. Umso wichtiger sind die Abkl\u00e4rung der Gesuche und die Begleitung durch ein Vorstandsmitglied bis zum Ende einer Ausbildung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vorstand ist mit der Generalversammlung 2006 ein Generationenwechsel im Gange. Der Qu\u00e4stor tritt nach \u00fcber 22 Jahren zur\u00fcck, der Aktuar nach \u00fcber 20 Jahren. Der Pr\u00e4sident tritt aus Altersgr\u00fcnden (70 Jahre) zur\u00fcck. Alle machen einer j\u00fcngeren Equipe Platz. Die Personen, welche sich f\u00fcr das neue Amt zur Verf\u00fcgung stellen, arbeiten bereits im Vorstand mit. So war es auch bei allen fr\u00fcheren Wechseln. Die Erneuerung des Vorstands ist eine Chance f\u00fcr unsere Gesellschaft. Es bleiben vier Mitglieder &#8211; zuf\u00e4lligerweise alles Damen &#8211; welche damit die Kontinuit\u00e4t und Erfahrung in der Beurteilung von Stipendienantr\u00e4gen sicherstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zur\u00fccktretenden sind sich einig: Sie haben mit Interesse, Engagement und pers\u00f6nlicher Anteilnahme einer wichtigen Sache und vielen Menschen gedient.<\/p>\n\n\n\n<p>Urs Hostettler, Pfr., Pr\u00e4sident<\/p>\n\n\n\n<p>April 2006<br>&#8212;-<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinn\u00fctzige Gesellschaft<br>der Bezirke Z\u00fcrich und Dietikon<\/p>\n\n\n\n<h2>Jahresrechnung 2005<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Einnahmen- und Ausgabenrechnung 2005<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Einnahmen<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Mitgliederbeitr\u00e4ge und Spenden<\/td><td><\/td><td>CHF 2.200,00<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Einnahmen Aktion Brosch\u00fcre<\/td><td><\/td><td>CHF 700,00<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Verm\u00f6genserfolg<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Zinsen, Dividenden<\/td><td>CHF 20.633,75<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>realisierte Kapitalgewinne<\/td><td>CHF 24.289,47<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>realisierte Kapitalverluste<\/td><td>CHF -5.573,70<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Zunahme Marktwert Wertschriften<\/td><td>CHF 111.846,00<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Total Verm\u00f6genserfolg<\/td><td>CHF 151.195,52<\/td><td>CHF 151.195,52<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Total Einnahmen<\/td><td><\/td><td>CHF 154.095,52<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Ausgaben<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Stipendien<\/td><td>CHF 72.010,00<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beitr\u00e4ge an Institutionen<\/td><td>CHF 4.300,00<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Bank- und Postspesen<\/td><td>CHF 3.123,90<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Allg. Unkosten<\/td><td>CHF 4.668,55<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Total Ausgaben<\/td><td>CHF 84.102,45<\/td><td>CHF 84.102,45<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Einnahmen\u00fcberschuss 2005<\/td><td><\/td><td>CHF 69.993,07<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Bilanz per 31. Dezember 2005<\/td><td>Aktiven<\/td><td>Passiven<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Post- und Bankkonti<\/td><td>CHF 190.066,97<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Wertschriften Buchwert\/Einstandspreis<\/td><td>CHF 1.090.924,27<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Differenz Buchwert\/Marktwert<\/td><td>CHF -15.306,00<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Aktive Abgrenzungen<\/td><td>CHF 8.560,70<\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Reserve f\u00fcr Spezialf\u00e4lle<\/td><td><\/td><td>CHF 12.100,00<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Verm\u00f6gen<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Allgemeinde Rechnung<\/td><td><\/td><td>CHF 248.023,24<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Stipendienkasse<\/td><td><\/td><td>CHF 140.756,63<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Farner-Fonds 1927<\/td><td><\/td><td>CHF 15.135,97<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Reiser-Fonds 1933<\/td><td><\/td><td>CHF 540.173,70<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Meili-Fonds 1985<\/td><td><\/td><td>CHF 248.063,33<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Einnahmen\u00fcberschuss 2005<\/td><td><\/td><td>CHF 69.993,07<\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Bilanzsumme<\/td><td>CHF 1.274.245,94<\/td><td>CHF 1.274.245,94<\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wandel Vor genau 100 Jahren wurde unserer Gesellschaft ein Betrag von Fr. 2&#8217;755 (nach heutigem Geldwert wohl etwa Fr. 50&#8217;000 bis 100&#8217;000) \u00fcbergeben, um eine Stipendienkasse f\u00fcr junge Talente zu \u00e4ufnen. 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